The Real Bluesband - The Puzzle


JMS - Studio Altensteig Nov. 1989 - Juni 1990

Die CD war ursprünglich als Doppel-LP (eine Studio-, eine Liveplatte) konzipiert. Durch den rasanten Siegeszug der CD als neues Medium entschloss sich die Band dann aber kurzfristig zu einer (im Liveteil wegen der damaligen Maximallänge von 75 Minuten etwas gekürzten) CD-Produktion.

Musiker:

Hary de Ville - Gesang, Gitarre, Bluesharp
Tom Martin - Saxophone
Andreas Blues Bengs - Gesang (11,13,15) Gitarre (solo 13,15),
Magu Lill - Bass
Wolfi Würth - Drums
Jan Pluta - Drums (10,12,13,14,15)

Gastmusiker:

Jürgen Waidele - Organ (1, 7, 10)
Frieder Lang - Piano (2)
Martin Müller - Kontrabass (2)
Eberhard Schmidt - Saxophone (15)

Manfred Deppe - Tonmeister



Folgende Charakterisierung der CD-Titel wurde beim Erscheinen der CD für die Rundfunkbemusterungen verwendet:

Studioaufnahmen:


1. Jealous Woman (Hary de Ville) Song abspielen
Grooviger Shuffle mit Hammond- und Gitarrensolo

2. Feelin Blue (Hary de Ville) Song abspielen
Das wohl schwärzeste Stück der Platte. Bar-Blues mit Kontrabass, Piano und rauchigem Bläsersatz. A Tribute to Duke Robillard.

3. The Puzzle (For Poppy) (Hary de Ville) Song abspielen
Instrumental. Ein Puzzle aus bekannten Themen und Phrasen von Freddy King bis Horst Jankowski. Harys damals noch kleinem Sohn Poppy Clemens gewidmet.

4. Remington Ride (Penny Remington)
Freddy King-Shuffle - verunstaltet zu einem drolligen Ländler mit druckvollem Mittelteil.

5. E.B. (Hary de Ville) Song abspielen
Ein Kürzel, das Hary gleich zweimal begegnete! Gefälliger Medium-Swing mit Bläsersatz.

6. Route 66 (Bobby Troup)
Die bekannte Rockversion geht in die ursprünglichere durcharrangierte Swingversion über.

7. Stormy Monday (T-Bone Walker)
Der ehrwürdige Klassiker mit interessant arrangiertem Gesangspart

8. Windy Winter (Hary de Ville) Song abspielen
Vielleicht Harys beste Eigenkomposition. Ry Cooder und J.J. Cale lassen grüssen.

9. Grittas Lullaby (Hary de Ville) Song abspielen
Stimmungsvolles Klanggemälde zwischen New Age, Peter Green und Spotnicks. Alle Sounds handmade, ausschließlich mit 12 Gitarrenspuren und etwas Percussion aufgenommen. Ursprünglich als Schlaflied für Harys Tochter Gritta entstanden.


Live-Teil,


aufgenommen live direkt auf DAT ohne Overdubs und Nachbearbeitung beim 10 Years Jubilee Concert 31.3.1990 GEMS im Kreuz Singen (Htwl.):

10. A Fool no more (Peter Green)
Ein Highlight der Platte, das problemlos jedem internationalen Vergleich Stand hält. Sicher das ausdrucksvollste Stück der CD durch eine ungeheuer druckvolle Dynamiksteigerung während des Gitarrensolos (Jan sei Dank!)

11. Dont need no worries (Bengs)
Blues Bengs Stück der LP For in einer knackigen Live-Version

12. Woman Trouble (Alvin Lee)
Cooler, alter Ten Years After Schinken in etwas jazzigerem Kleid. Solos: Sax, b, dr

13. Like it this way (Danny Kirwan)
DIE Power-Nummer der CD. Gitarrenrock auf hohem Niveau. Super Solo von Blues

14. Black Hearted Woman (Gregory Alman)
Alter Almans Brother-Hit mit 7/8-Intro und tollem Drum-Part, der nahtlos übergeht in -->

15. Help me (Sonny Boy Williamson)
von Blues Bengs sehr dynamisch interpretierter Klassiker, der allerdings in der Junior Wells-Version immer noch unbertroffen ist

16. Happy Birthday
Am Ende des Konzertes begann das Publikum spontan das Lied zu singen - ein schönes Stimmungsbild zum Ausklang eines fantastischen Abends.

Gesamtspielzeit: 74:56
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